Classic Mini Department

vertreten durch Patrick Stellwag - Kontaktformular

Welche Funktionen hat dieses Klassik Department innerhalb des MCM 1980 e.V.?

Der MCM 1980 e.V. definiert sich als Club für den klassischen Mini, wie auch für den neuen MINI von BMW. Dieses Department ist übergreifender Ansprechpartner für alle Belange, die den klassischen Mini betreffen: Baujahre von August 1959 bis Oktober 2000.

Überblick:

  • Jegliche Information zum Mini, dem MCM 1980 e.V., dessen Aktivitäten und Veranstaltungen
  • Allgemeines zum Mini auf regionaler, nationaler wie auch internationaler Ebene
  • Mini Historie, Technik, Wartung, Restauration, Konservierung/ Erhaltung des Minis. Unterstützung bei der Ersatzteilbeschaffung / Werkstätten- und Händlersuche.
  • Bestmöglich exakte Typifizierung, Baujahr-Bestimmung, fahrzeugspezifische Information, Daten und Bildmaterial unter Zuhilfenahme bestehender europaweiter Kontakte.
  • Unterstützung und Beratung bei der Fahrzeugsuche sowie bei der korrekten Zuordnung eines Fahrzeuges.

Innerhalb des MCM 1980 eV gibt es Mini-Fahrer, die alleine durch langjähriges Minifahren eine Unmenge an Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Fahrzeugtypen angesammelt haben und diese selbstverständlich gerne unterstützend einbringen. Bei Fragen zum Mini aus obigen Bereichen stehe ich Euch was den Mini betrifft gerne nach Kräften zur Verfügung. Ihr könnt Euch gerne direkt über das Kontaktformular an mich wenden.

Steckbrief: Patrick Stellwag

Der Mini Virus befiel mich damals ganz klassisch. Im Winter 1979, es lag Schnee ohne Ende, und ich machte eine kurze Besorgungsfahrt mit dem 1000er Clubman meines Cousins, Peter Stellwag. Die Kotflügel waren voller Schnee, die Scheiben total beschlagen, die Sicht gleich Null, und eine funktionierende Heizung Fehlanzeige! Aber ich hatte Spaß ohne Ende auf der bekannten Route durchs Wohngebiet im Münchner Süden. Einige Monate später hatte ich – logisch – meinen ersten Mini, einen 72er 1000er (der mit den dicken Blinkergläsern). Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in Zürich zu Hause. Neben der Arbeit gab es nach Kurzem nur den Aufenthalt in der Garage eines inzwischen guten Bekannten. Er restaurierte professionell laufend Fahrzeuge wie Lotus Elan, Maserati Sebring und Ghibli, Porsche Turbo, Honda S600/ S800 und eben auch Minis. Hier lernte ich auch das kleine 1x1 der Mini Technik und Wartung. Gut zwei Jahre später erfolgte der Tausch gegen einen viel besseren Mini 1000 Bj. 1974. Mit Ausnahme des Daches kamen alle Kanten ab, die Karosse wurde professionell geschweißt, gelötet und verzinnt. Der Mini wurde neu lackiert und bekam Sportsitze. Das Fahrwerk und die Bremsen wurden optimiert und – ganz wichtig – eine Heckjalousie montiert (extrem wichtiges Zubehör in der damaligen Zeit). Bei der Rückkehr nach Deutschland ins Studium war der Mini als Alltags- und Studentenauto dabei. Die Wartung und Pflege war, wie bei Studenten üblich aus Kostengründen deutlich reduziert. Dafür wurde aber „immer schön Gas gegeben“. Logischerweise war die Tochter des örtlichen Leyland-Händlers hoch attraktiv. Es folgte der Umzug wieder in die bayrische Heimat. Mit dem Geschäftswagen kam endlich wieder ansatzweise Geld zur Pflege und Neulackierung des nunmehr Zweitwagens ins Haus. Er wurde unser Hochzeitsauto. Und nach dem ersten Kind tauschte ich ihn gegen einen Italienimport: ein Clubman Estate. Nach dem zweiten Kind, bot auch der Estate zu wenig Platz für einen Familientransporter im täglichen Einsatz. Es kam der Verkauf und damit der Abschied vom Ur-Mini.

Natürlich nicht, ohne umgehend doch durch einen Mini Moke MkI ersetzt zu werden. Diesen hatte ich über Ian Hodgson vom Moke Club in England ausspähen lassen und dann gemeinsam mit einem weiteren Top-Moke mit Fred Fuchs per Mini Club-Ford Transit und Anhänger in einer groben 48 Stunden Nonstop-Aktion in England geholt. Nach einem schweren Unfall mit diesem Moke Mitte der 90er Jahre blieb der „Blechhaufen“ erst mal eine Weile emotionsbedingt in der Ecke stehen, bevor er dann komplett zerlegt und einer „from scratch“ Restauration unterzogen wurde. Fahrten wie nach Italien zum IMM „auf Achse“ oder auch die Alpenfahrt des MCM 1980 e.V. gemeinsam mit meiner Frau sind sicher die Highlights mit dem Wagen, der inzwischen bei etlichen Ausstellungen und Messen als Ausstellungsfahrzeug gedient hat. More fun to come…

Weitere Aktivitäten in Sachen Mini:

  • 1980: Erstes IMM in München
  • 1981: Gründung eines „Mini Club Zürich“, jahrelanges Mitglied im Mini Club Luzern, Mini Cooper Register und Moke Club
  • Seit 1985: Mitglied im Mini Club München 1980 e.V.
  • 1993/94: Aktive Mitarbeit zur Gründung eines „Mini IG Deutschland“ als Dachverband
  • Seit 1997: Mitglied im Mini & Mini Cooper Klassiker Deutschland, der einige wesentliche Grundgedanken des bis dato gescheiterten Projektes „Mini IG Deutschland“ weiter trägt
  • Seit Anfang der 90er Jahre: Planung und Durchführung von Mini Clubständen auf der „Klassik Mobil“ in München sowie der „Techno Classica“ in Essen
  • 2008: Übernahme des „Klassik Departments“ im MCM 1980 e.V.