Die diesjährige Alpenfahrt führte uns in das Gebiet der Ortler-Alpen – ein Gebiet mit atemberaubenden aber auch fahrerisch anspruchsvollen Pässen.
Das Hotel 3 Segnori in Santa Caterina in der Nähe von Bormio liegt am Fuße des Monte Sobretta und war für unsere Ausfahrt der perfekte Start- und Zielort. Hier wurden wir herzlich empfangen. Bereits die Anreise zum Hotel beinhaltete für viele Teilnehmer den ein oder anderen Pass, sodass alle Beteiligten bereits vor dem offiziellen Start perfekt eingestimmt wurden. Mit insgesamt 28 Fahrzeugen und 52 Teilnehmern startete die diesjährige Alpenfahrt offiziell am Donnerstag mit einem gemütlichen Anreisetag und der obligatorischen Fahrerbesprechung am Abend. Während der Fahrerbesprechung wurden nicht nur die fahrerischen Tücken und Aufgaben der diesjährigen Alpenfahrt thematisiert, sondern auch die Goodiebags, das Roadbook, Rallyeschilder und Shirts verteilt. Ein gemeinsamer Ausklang des ersten Abends bei einem kühlen Getränk zusammen mit langen Gesprächen gehört zur Tradition der Alpenfahrt.
Am ersten Tag führte uns das Roadbook in Richtung des Stilfser Jochs, den höchsten asphaltierten Pass Italiens mit insgesamt 87 Kehren. Nach den traumhaften und zahlreichen “Tornanten” des “Stelvio” führte die Strecke die Teilnehmer der Alpenfahrt zum Ofenpass in der Schweiz. Um zurück nach Italien zu gelangen, mussten die Teilnehmer den Munt la Schera Tunnel passieren. Nach einer kurzen Passage entlang des Lago di Livigno erreichten die Minis die Stadt Livigno. Über den Passo d’Eira und den Foscagno Pass gelangten alle Teilnehmer wieder ins Hotel. Bereits während der Tagesetappe mussten die Teilnehmer unterschiedliche Aufgaben lösen - neben einer anspruchsvollen Bildersuche musste während des Schnittfahrens das technische Wissen bewiesen werden und Fahrzeugteile ihren korrekten Bezeichnungen zugeordnet werden. Alle 28 Fahrzeuge meisterten die Tagesetappe von 170 km ohne größere Probleme. Nach der Ankunft im Hotel wartete die erste Sonderprüfung der diesjährigen Alpenfahrt auf die Teilnehmer. Und obwohl es sich um ein Kinderspiel (Ringe werfen) handelte, hatten viele Teams ihre Schwierigkeiten hier Punkte zu erzielen... Nach einem gemeinsamen Abendessen ließen alle Teilnehmer den Abend mit einem Getränk und intensiven Gesprächen ausklingen.
Der zweite Tag der Alpenfahrt führte uns über den Gavia Pass – ein absoluter Geheimtipp, wenn man mit einem Fahrzeug in den Ortler-Alpen unterwegs ist. Dieser Pass war extrem anspruchsvoll, da die Fahrbahn sehr eng ist – da mussten selbst die Teilnehmer mit einem Classic Mini Vorsicht walten lassen, wenn Gegenverkehr auftrat. Weiter führte uns das Roadbook üben den Mortirolopass bis kurz vor den Bernia Pass in der Schweiz. Über den Forcola di Livigno gelangten die Teilnehmer wieder nach Italien. Der Rückweg zum Hotel glich dem des Vortags. Auch am zweiten Tag mussten die Teilnehmer im ersten Drittel der Tagesstrecke ihre Geschicklichkeit bei der Bildersuche und des Schnittfahrens unter Beweis stellen. Die Tour erstreckte sich ebenfalls insgesamt über 170 km, wobei wir leider einen technischen Ausfall zu verzeichnen hatten. Auch am zweiten Tag der Alpenfahrt erwartete die Teams nach Ankunft im Hotel eine weitere Sonderprüfung. Es galt mit den Hinterrädern seines Minis auf einer Linie zum Stehen zu kommen und dann abzuschätzen, ob das Fahrzeug durch senkrecht aufgestellte Begrenzungspfähle passen würde. Nach einer – Dank einer perfekten Vorbereitung – kurzen Auswertung und einem gemeinsamen Abendessen am Samstag wurde sodann die Siegerehrung durchgeführt.
Die diesjährige Alpenfahrt war aufgrund ihrer absolut genial geplanten Strecke ein absolutes Highlight für alle Teilnehmer. Die atemberaubende Landschaft, die Stimmung und gemeinsame Freude kann man auf den Bildern kaum festhalten.
Wir danken allen Teilnehmern, Organisatoren und Helfern für eine gelungene Alpenfahrt und freuen uns schon sehr auf die nächste Alpenfahrt!
